Für Fahrradkuriere wurde sie einst erfunden, die Messenger-Tasche. Das englische Wort „messenger“ bedeutet ins Deutsche übersetzt Bote. Die auch Messenger-Bag genannte Tasche für Frauen und Männer ist sehr robust und hält einiges aus. Das musste sie bei ihrer Erfindung bereits gewährleisten, denn Kuriere öffnen und schließen ihre Tasche sehr oft. Zudem muss sie gut zu transportieren sein, vor allem, wenn Fahrradkuriere Post vom Absender zum Empfänger lieferten. Als wetterbeständig zeichnet sich die Messenger-Tasche daher ebenfalls aus, denn über nasse Post würde sich kein Kunde eines Kuriers freuen.

Eine solche Tasche wird zu Recht von Studenten, Schülern und Vielnutzern von Taschen genutzt. Sie alle müssen einiges an Arbeitsmaterialien, Lehrbüchern, Stiften, ein Notebook und vieles, individuelles mehr beinahe tagtäglich durch den Großstadtdschungel chauffieren. Durch einen breiten Schulterriemen, der quer über Brust und Schulter gehängt wird, lässt sich die Messenger-Bag bequem transportieren. So wird sie auch nach einiger Zeit nicht zu schwer und schneidet nicht schmerzhaft in die Schulter ein.

Eine breite Verschlussklappe reicht bei Messenger-Taschen meist bis zum Boden. Auf diese Weise kann Regen nur schwer eindringen. Zusätzlich sorgen nässe- und schmutzabweisende Materialien dafür, dass dem Inhalt einer Kuriertasche nichts geschieht. Einem aufregenden Studentenalltag in der Universität, in der Mensa, im gemütlichen Café und im täglichen Gedränge der öffentlichen Verkehrsmittel steht mit diesem praktischen Alltagsbegleiter nichts im Wege.

Zwar ist diese Art von Taschen für Fahrrad fahrende Kuriere erfunden worden, dennoch empfinden sie viele beim Radeln als störend. In diesem Fall ist die perfekte Tasche für Studenten und Schüler der altbekannte Rucksack. Was schon der Gletschermumie Ötzi in Form einer Kraxe gut als Transporthilfe gedient hat, ist heute aus dem Alltag nicht wegzudenken. Mit Rucksäcken mit breiten Schultergurten und einem Brustriemen sowie Bauchriemen, die beide vorne am Körper geschlossen werden, ist Fahrradfahren besonders komfortabel. Wichtig ist, dass ein Rucksack auch schwerere Regenfälle aushalten kann, damit nicht ein böses Erwachen auf einen wartet. Der Schwachpunkt ist meist der Reißverschluss, der abgedeckt sein sollte.